20. April 2012

Postkarte

„Wenn du eine Garantie brauchst, dann kaufe einen Toaster.“
Clint Eastwood

Schon seit längerem gingen wir mit der Idee schwanger, eine Postkarte zu veröffentlichen mit einem eher inhaltlichen Statement von uns zu dem Thema Berufsfindung.
In Zusammenarbeit mit Marian Conens („abgekartet“) ist diese nun entstanden.

Immer wieder tauchte bei uns in Gesprächen über das Thema Berufsfindung der Vergleich zur Liebe auf.
Ist einen Beruf zu finden vergleichbar mit dem Erlebnis sich zu verliebt?
Kann man sich in eine Tätigkeit, eine Fragestellung oder ein Thema so verlieben wie in eine Frau oder einen Mann?
Das wäre eine Intensität und Hingabe, die für uns eine maßgebliche Qualität ist für einen Beruf, der vielleicht erst durch die Liebe zu dem wird, wo der Begriff herkommt: einer Berufung.
In der Berufung verliebe ich mich in die Welt - an einem spezifisch, wenn auch vielleicht nicht klar benennbaren, Ansatzpunkt - mit einem Willensimpuls oder Handlungsdrang.
Ich erlebe eine Beziehung von auf der einen Seite etwas, was wesentlich mit dem zu tun hat, wer ich bin und auf der anderen Seite etwas, was ich in der Welt als Potenzial, als Frage, als Rätsel erlebe.
Berufsfindung würde dann heißen: wie lerne ich mich zu verlieben? Beziehungsweise, welche Bedingungen muss ich herstellen um mich verlieben zu können?
Vielleicht lässt sich dem Rätsel der Berufsfindung nur näher kommen, wenn das Rätsel der Liebe weiter durchdrungen wird?
Die Liebe deutet für uns in die Richtung, in der unsere Sehnsucht ist im Bezug auf die Berufsfindung und -suche. Aber geht es anderen ebenso?

Die Karte ist bei abgekartet erhältlich oder bei unseren Veranstaltungen.
Die Postkarten gibt es übrigens auch als Poster in DIN A2. Bei Interesse schicken wir gerne welche zu: tour@berufswege.com.

Dominik

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