13. September 2013

Filme über ungewöhnliche Berufswege

Schon lange will ich über ein paar gute Filmen berichten, die ich zum Thema "ungewöhnliche" Berufswege sehr empfehlenswert finde. Nun endlich tue ich es:

Unplugged: Leben, Guaia Guaia
Dabei ist mir wichtig auf den Dokumentarfilm über die Musiker von "Guaia Guaia" hinzuweisen. Den Film habe ich vor zwei Wochen gesehen und die beiden Jungs sogar letztes Wochenende bei einem Konzert kennen gelernt.
 

"Elias Gottstein und Carl Luis Zielke kommen aus Neubrandenburg und haben irgendwann einmal beschlossen, dass sie Musik machen möchten – ausschließlich Musik machen. Nichts anderes. Keine Jobs nebenher. Keine Sicherheit. Kein Netz und doppelter Boden. Musik!
Doch wenn man aus dem nordöstlichsten Zipfel der Bundesrepublik Deutschland kommt, aus Mecklenburg-Vorpommern – mehr oder weniger vom Land – dann sind die Chancen, diesen Traum zu leben, eher gering. Musik machen, ihr? Ihr spinnt! Doch wer sagt das? Wer schreibt einem das vor? Wo steht das geschrieben? Wo steht geschrieben, dass es nicht klappen könnte? Und so zogen Luis und Elias vor drei Jahren los, um auf der Straße Musik zu machen."

 

Der Film begleitet die beiden auf ihrer Tour und gibt einen schönen Einblick, wie anders Berufswege aussehen können!
Sowohl die Geschichten der beiden Jungs als auch den Film kann ich daher nur wärmstens empfehlen!

 

Einen Trailer findet man hier: www.youtube.com/watch?v=Qawbei-t3zI
Und einen etwas ausführlicheren Einblick hier bei Arte: videos.arte.tv/de/videos/tracks-guaia-guaia--6999384.html
Mehr zu den beiden Jungs hier: www.guaiaguaia.de/info.html


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Der weiße mit dem Schwarzbrot
Ein besonderes Anliegen ist mir dieser Dokumentarfilm. Christof Wackernagel, der in diesem Film porträtiert wird, hat mich sehr beeindruckt in seiner Authentizität und Radikalität.

"Es ist die Geschichte des Schauspielers, Musikers, Malers, Schriftstellers, Entwicklungspolitikers und früheren RAF-Mitglieds Christof Wackernagel. Der 1951 Geborene erzählt in dem Film, wie er als erfolgreicher junger Schauspieler in den Sog der Politisierung nach 68 geriet und irgendwann vor der Entscheidung stand »Hollywood oder RAF«. Nachdem er sich der bewaffneten Gruppe angeschlossen hatte, wurde er kurze Zeit später verhaftet und zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach der Haftentlassung gelang ihm der Wiedereinstieg in die Filmbranche. Doch bald darauf war für Wackernagel wieder ein Schnitt angesagt: Es zog ihn nach Mali, wo er versuchte, eine Bäckerei für deutsches Vollkornbrot zu etablieren. Darüber hinaus verfolgt er bis heute kulturelle Begegnungsprojekte in Afrika."

 

Vor allem zu dem Thema "Selbstverrat", welches mich immer wieder beschäftigt, als ein für mich wesentlichstes Kriterium für die Lebensgestaltung, ist mir Christof aus dem Film bis heute in Erinnerung.
 

”Der einzige Film über die RAF, aus dem ein Mensch mich anspricht. Ein Mensch, der sich selbst nicht versteht, nicht zu ernst nimmt und noch viele andere Utopien hat. Einer, der sein Leben wie ein offenes Werk spielerisch gestaltet. Das muss man sehen, will man verstehen, wieso es Anarchisten immer gab und geben wird.“
Volker Schlöndorff
 

Trailer: www.youtube.com/watch?v=wYSjd_API48
Etwas mehr zu dem Film: mmmfilm.de/der_weisse_mit_dem_schwarzbrot


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Workingman´s death
Unbedingt möchte ich auch diesen Film empfehlen. Auf eine Art ist er sehr ähnlich wie "Work hard, play hard", zeigt er doch die heutige Arbeitsrealität. Allerdings genau das Gegenteil zu oben genannter. Hier geht es nicht um die Büros sondern die harte, körperliche Arbeit, die auch heute noch an unterschiedlichsten Stellen der Welt getan wird.
So gibt auch dieser Film sehr bemerkenswerte Einblicke in Arbeitswelten, die den meisten bisher wahrscheinlich unbekannt waren (mir auf jeden Fall!).
Hervorzuheben ist, dass gerade dieser Film auch als Film, also als Kunstwerk, mich sehr überzeugt und beeindruckt hat!

 

Einen Trailer gibt es hier: www.youtube.com/watch?v=z8W4tenHFb0
Und auf der Website viele Hintergründe: www.workingmansdeath.at/about_dt.html


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Work hard, play hard
Dieser Film zeigt sehr eindrücklich die heutige Arbeitswelt der Großunternehmen. Auch dort entsteht immer mehr so genannter "Freiraum" und Flexibilität für die Angestellten. Sehr schön wird in dem Film die Absurdität vor Augen geführt und für mich auch das Grauen. Dies alles sehr ästhetisch und gut gemacht, wie ich fand.
"In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter."

 

Einen Trailer findet man hier: www.youtube.com/watch?v=TE0JKY5w9rM
Und etwas zu den Hintergründen des Filmes hier: www.workhardplayhard-film.de/info2.htm


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Darüber hinaus haben wir die Links Seite überarbeitet und noch drei neue Projekte mit aufgenommen, die ziemlich klasse sind.
>>> Links


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